IKOSEZ - Innovative korrosionsbeständige Ofenwandkonstruktionen von Hochtemperaturanlagen für die Verbrennung von Sekundärbrennstoffen, insbesondere in der Zement- und Kalkindustrie

 

Das Forschungsprojekt hat das Gesamtziel, die Spitzenstellung der deutschen Zementindustrie und des deutschen Zementanlagen- und -maschinenbaues in der Welt auch in der Zukunft zu erhalten, sie auszubauen und am prognostizierten Aufbau neuer Zementwerke und der Modernisierung alter Betriebe, insbesondere im Export,  führend beteiligt zu sein. Die Erforschung des Zusammenwirkens der feuerfesten, wärmedämmenden und metallischen Einzelbauteile der Ofenwände zur Einschränkung bis Verhinderung deren Korrosion und damit die Lebensdauerverlängerung der Anlagen sind das Hauptziel des Projektes. Die Beherrschung der Korrosionsprobleme ist die Voraussetzung für die erfolgreiche und gesellschaftlich sinnvolle Nutzung der Sekundärbrennstoffe (brennbare Abfälle) in Hochtemperaturanlagen anstelle konventioneller Brennstoffe. Damit hat das Forschungsprojekt neben seinem ökonomischen Effekt geringerer Brennstoffkosten auch das ökologische Ziel der Lebensdauerverlängerung von Anlagen, der Einsparung von Materialien, der Schonung von Ressourcen und der Verminderung von CO2-Emissionen.

 


Koordinator: Klaus Kassau, Refratechnik Cement GmbH

Projektpartner (Karte):

  • Refratechnik Cement GmbH
  • AS Schöler + Bolte GmbH - FF-VK
  • CALSITHERM Verwaltungs GmbH
  • Lafarge Zement Karsdorf GmbH
  • Stahlzentrum Freiberg e.V.
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg - Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik - Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik - Professur für Keramik
  • Technische Universität Dresden - Fakultät Maschinenwesen - Institut für Werkstoffwissenschaft


Laufzeit: 01.10.2013 bis 30.09.2016

FKZ: 03X3590G